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Hauser I 1935

Hauser I 1935

Wird als Nachbau angeboten

 

 

Hermann Hauser (1882-1952) wurde für seine bemerkenswerten Instrumente bekannt, die er nach 1924 im spanischen Stil baute. In diesem Jahr besuchten ihn Andrés Segovia und Miguel Llobet. Segovia war beeindruckt von der Qualität von Hausers Arbeit und schrieb seine Eindrücke nieder, feststellend, dass „er sofort das Potenzial dieses großen Kunsthandwerkers erkannte, wenn er doch nur sein Können auf die Konstruktion der Gitarre nach spanischem Vorlage, von Torres und Ramierz festgelegt, übertragen würde, wie schon  Violine von Stradivarius und Guarnerius verankert wurde „(Segovia in Guitar Review 1954). Segovia ermutigte Hauser, Instrumente zu bauen basierend auf seiner Manuel Ramirez-Gitarre (gebaut von Santos Hernandez) aus dem Jahr 1912. Nachdem er dieses Instrument untersucht und vermessen hatte, hatte Hauser zu dieser Zeit auch die Gelegenheit, die berühmte Torres von Miguel Llobet aus dem Jahr 1859 zu untersuchen, der auch einen entscheidenden Einfluss auf das Heranreifen des „Hauser Stils“ hatte.

Diese Hauser I von 1935 ist ein bemerkenswertes Beispiel für die Reifung, die Hauser nach dem Besuch von Segovia und Llobet und seiner Untersuchung ihrer Gitarren durchlief. Wie die originalen Torres-Gitarren ist auch dieses Instrument etwas kleiner gebaut und bietet nahezu alles, was ein Spieler sich nur wünschen kann. Eine klavierartige Klarheit in allen Registern, eine präzise Balance und eine große Farbpalette mit einer großen Menge transparenter Obertöne. Beeindruckend.

Fotos des Originals